Ronnie Colemann im fit4life

Haßfurt. Während David Beckham von Fußballfans bewundert wird, Michael Schuhmacher von den Formel 1- und Dirk Nowitzki von Basketballanhängern, ist Ronnie Colemann, der viele Jahre „massivste Mann der Welt“, für viele noch die Nummer 1 in der Bodybuilderszene.
Kein Wunder, dass der US-amerikanische „Muskelprotz“ auf seiner letzten Europatournee im Augsfelder Fitnessstudio „fit4life“ für ganz große Augen sorgte – nicht nur bei den Damen und obwohl die angekündigte Posingshow nicht stattfand.
„Das ist“, hob vor allem Fitnesstrainer Thomas Weinhold, der selbst am vergangenen Sonntag bei der internationalen bayerischen Meisterschaft des Bodybuilding- und Fitnessverband (Dbfv.Ev) in Erlangen teilnahm, und dort den respektablen dritten Platz erreichte, den Stellenwert heraus, „als wenn der Papst ins Zeiler Käpelle geht“. Der achtfache Mister Olympia, der nach sieben erfolgreichen Titelverteidigungen erst im vergangenen Jahr bei der Wahl in Las Vegas von Jay Cutler entthront wurde, präsentierte in Augsfeld lediglich Teile seiner durchaus beeindruckenden Muskulatur (mit seinen Beinen drückte er bereits über 1000 (!) Kilogramm auf einmal). Bei der Stippvisite des 43-Jährigen ehemaligen Polizisten standen aber auch ein Showtraining, eine Frage- und Antwortrunde sowie ein Fotoshooting auf dem Plan.
„Die Anstrengungen an sich“, machen für Weinhold den Sport attraktiv. „Die Arbeit, den Körper für den Wettbewerb so hinzubekommen und die dafür notwendige Disziplin.“ Disziplin beim Training oder bei der Ernährung. Es gehe beim Bodybuilding sicher nicht um Ästhetik. Im Vordergrund stehe bei den Meisten „ausschließlich die Leistung, um aus dem menschlichen Körper das Maximale herauszuholen.“ Der Nutzen liege gerade bei Athleten wie Ronnie Colemann sicherlich zum einen im finanziellen Bereich. „Außerdem“, lachte Weinhold, „hat er mit Sicherheit nie Rückenschmerzen, er hat keine Fettleber und garantiert kein Fettherz.“ Aber auch einen großen Nachteil wollte er nicht verheimlichen: „Es gibt sicherlich Probleme beim Kleiderkauf.“
Obwohl der Stargast nicht seine ganze Muskelpracht zeigen und sich nicht ausziehen wollte, waren die meisten Anhänger sehr angetan. „Er gefällt mir einfach“, strahlten etwa die Augen von Sonja Krines (34) aus Obertheres. „Auch wenn ich jetzt kein Bodybuilder-Fan bin.“ Ihrer Meinung nach würden stark ausgeprägte Bi- und Trizeps die Männlichkeit weiter hervorheben. Ein Trost: Ihr Freund müsse nicht so ausschauen. Insgesamt war sie zufrieden mit dem Auftritt des Amerikaners. „Das hat gepasst. Man war ganz nahe an ihm dran.“ Und mit ihr waren am Ende alle der Meinung: Ronnie Colemann – it was Cool Man!“

Stichwort
Bei „Mr. Olympia“ handelt es sich um einen internationalen Bodybuilding-Wettkampf, der jährlich von der "International Federation of BodyBuilders" (IFBB) veranstaltet wird. Der Sieg gilt als die höchste Auszeichnung im professionellen Bodybuilding. Joe Weider rief den Wettkampf 1965 ins Leben, um einen Anreiz für die Profis zu bieten, dem Sport treu zu bleiben. Beim Mr. Olympia gibt es im Gegensatz zu vielen anderen Bodybuilding Wettkämpfen keine Gewichtsklassen (nur von 1974 bis 1979 wurde das Teilnehmerfeld in zwei Gewichtsklassen unterteilt). Für die Teilnahme ist eine Qualifikation erforderlich. Parallel zum „Mr. Olympia“ gibt es auch einen „Mrs. Olympia”-Wettkampf für weibliche Bodybuilderinnen – darüber hinaus wurden später auch Wettkämpfe für die Fitness- und Figurenklasse eingeführt. Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger gewann den Titel insgesamt sieben Mal. Ronnie Colemann ist mit acht Auszeichnungen zusammen mit Lee Haney Rekordhalter. Mr. Olympia 2007 wurde wie schon im Vorjahr Jay Cutler.

ronnie colemann
Bereits während sich Ronnie Colemann aufwärmte, wurde er mit Argusaugen beobachtet.
 
  ronnie colemannRonnie Colemann (43) in Action. Mehr als seine festen Oberarme bekamen die Fans allerdings nicht zu sehen. Das T-Shirt blieb immer an.
 
ronnie colemann
Zahlreiche Bodybuilding-Begeisterte wollten Ronnie Colemann, den achtfachen Mr. Olympia, bei seiner Stippvisite in einem Augsfelder Fitnessstudio „live“ erleben.
 
ronnie colemann
ronnie colemann
So nah wird Thomas Weinhold (links) seinem Idol wohl nicht mehr kommen. Der Fitnesstrainer aus Schmachtenberg, 3. bei der internationalen bayerischen Meisterschaft des Bodybuilding- und Fitnessverband (Dbfv.Ev), beim „Shakehands“ mit dem achtfachen Mr. Olympia, Ronnie Colemann.
 


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